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Beiträge - Kielmann Wilhelm

#1
Elektrik / Antw:Benzinuhr Anzeige falsch
27. Dezember 2025, 14:18:16
Hallo Michael,

evtl. bist du mit deinem Problem schon weiter gekommen. Ich habe anlässlich der ruhigen Tage zwischen den Jahren mal ChatGPT gefragt, die Antwort scheint nachvollziehbar:

1. Grundprinzip der Benzinuhr in den 1950er-Jahren:

1.1 Tankgeber (Sender)
Der Tankgeber bestand aus:
einem Schwimmer (meist Kork oder Messing),
einem Hebelarm,
einem Schleifkontakt, der über eine Widerstandsbahn (Potentiometer) läuft.
Je nach Tankfüllstand ändert sich:
der Widerstandswert,
damit der Strom durch die Anzeige,
und folglich der Ausschlag der Benzinuhr.

1.2 Anzeigeinstrument (Benzinuhr)
Die Anzeige war kein modernes Drehspulinstrument, sondern meist:
ein Bimetall-Instrument oder
ein träges elektromagnetisches System.
Eigenschaften:
reagiert langsam (gewollt, zur Dämpfung von Schwappen),
benötigt stabile Bordspannung,
ist sehr empfindlich auf Übergangswiderstände.

2. Besonderheit der 50er: Spannungsversorgung
In den 1950ern gab es:
keine elektronischen Spannungsregler für Instrumente,
Bordspannung schwankte stark (Lichtmaschine, Drehzahl, Verbraucher).
Viele Fahrzeuge nutzten daher:
Bimetall-Spannungsstabilisatoren oder
die Trägheit des Instruments selbst als ,,Filter".

3. Typische Ursachen für das geschilderte Fehlverhalten
Aus deiner Beschreibung (Anzeige fällt plötzlich ab, springt, zeigt leer trotz Kraftstoff) lassen sich mehrere klassische Ursachen ableiten:

3.1 Verschlissene Widerstandsbahn im Tankgeber (sehr häufig)
Mechanismus:
Der Schleifer läuft immer im gleichen Bereich (Alltagsfüllstände).
Dort nutzt sich die Widerstandsbahn ab.
Es entstehen Unterbrechungen oder Sprünge.
Folge:
Anzeige fällt schlagartig auf leer oder springt.
Besonders bei bestimmten Tankständen reproduzierbar.
Das ist der Klassiker bei Fahrzeugen aus den 50ern.

3.2 Oxidierte Schleifkontakte
Benzindämpfe + Jahrzehnte → Oxidation.
Übergangswiderstand steigt.
Instrument interpretiert das als ,,weniger Sprit".
Typisch:
Fehler tritt temperatur- oder vibrationsabhängig auf.
Nach längerer Fahrt plötzlich falsche Anzeige.

3.3 Masseprobleme (extrem häufig unterschätzt)
In den 50ern:
Masseführung oft über Karosserie,
Tankgeber meist nur über Schrauben geerdet.
Korrosion → schlechter Massekontakt → Anzeige spinnt.
Symptom:
Anzeige reagiert beim Einschalten von Licht, Blinker, Heizung.
Kurzzeitige Fehlanzeigen.

3.4 Mechanische Schwimmerprobleme
Kork saugt sich mit Benzin voll → Schwimmer sinkt.
Messingschwimmer bekommt Haarrisse → läuft langsam voll.
Folge:
Anzeige zeigt systematisch zu wenig an,
besonders nach längerer Standzeit.

3.5 Instrument selbst (seltener, aber möglich)
Ermüdete Bimetallfeder,
interne Kontaktprobleme,
Spulenschäden.
Meist aber erst prüfen, wenn Geber und Masse ausgeschlossen sind.

FÜr den BMW 502 mit VDO-Instrumenten lassen sich die Widerstandsdaten hinreichend sicher eingrenzen. VDO hat in den 1950er-Jahren sehr standardisierte Kennlinien verwendet, und der BMW 501/502 liegt klar in diesem Raster.


---

BMW 502 – VDO-Tankanzeige

1. Widerstandskennlinie des Tankgebers

Für den BMW 502 (V8, Baujahre 1954–1964) mit VDO-Anzeigeinstrument gilt:

Tankfüllstand    Widerstand Tankgeber

Voll    ca. 5–10 Ω
3/4    ca. 20–25 Ω
1/2    ca. 40–45 Ω
1/4    ca. 65–70 Ω
Leer    ca. 85–90 Ω

Diese Werte entsprechen der klassischen VDO-Kennlinie der 1950er/60er für deutsche Fahrzeuge mit Bimetallanzeige.

Wichtig:
Die Kennlinie ist nicht perfekt linear, sondern leicht progressiv – vor allem im unteren Bereich (Reserve).

---

2. Anzeigeinstrument (VDO-Bimetalluhr)

Die Benzinuhr im BMW 502 ist:
- ein Bimetallinstrument (keine Drehspule),
- träge (bewusste Dämpfung gegen Schwappen),
- sehr empfindlich auf Übergangswiderstände.

Schon +5 Ω Zusatzwiderstand
→ spürbar falsche Anzeige

+10 Ω
→ mehrere Liter Abweichung

Das ist konstruktionsbedingt und kein Defekt.
---

3. Typische Fehlerquellen speziell beim BMW 502
Aus der Praxis (und sehr häufig bei 502ern):

a) Verschleiß der Widerstandsbahn im Bereich 1/2–1/4
genau dort läuft der Schleifer die meiste Zeit,
führt zu sprunghaften Anzeigen oder plötzlichem ,,Leerfallen".

b) Masseführung des Tankgebers
Tankgeber über Schrauben in den Tank geflanscht,keine separate Masseleitung serienmäßig, Korrosion → Anzeige zeigt zu wenig oder schwankt.

Viele 502-Besitzer lösen das dauerhaft durch:
zusätzliche Masseleitung vom Gebergehäuse zur Karosserie
→ Anzeige wird schlagartig stabiler.


c) Gealterter Schwimmer
Kork saugt sich voll oder Messing bekommt Haarrisse,

Anzeige ,,lügt nach unten".

---

4. Prüfmethode (empfohlen)
Am ausgebauten Geber:

a) Multimeter auf Ω

b) Messung zwischen:
Anschlussklemme
Gebergehäuse

c) Schwimmer langsam bewegen

d) Widerstand muss:
- stetig steigen
- keine Sprünge oder Unterbrechungen zeigen

Wenn du z. B. bei halbem Weg plötzlich von 45 Ω auf ,,unendlich" kommst → Bahn verschlissen.

Guten Rutsch und schönes, unfallfreies neues Jahr!

Wilhelm
#2
Hallo Thomas,

leider hatte ich vergessen zu erwähnen, dass es für den Zierkeder der Scheibendichtung Einziehwerkzeuge gibt, z.B. von Bulktex.

Ausserdem ist es hilfreich, ein Gleitmittel auf Silikonbasis oder PTFE- oder Teflonbasis zu verwenden, damit der Gummi nicht reißt und sich sauber in die Nut schiebt (PTFE neigt nicht zur Verschmutzung).

Es gibt auch spezielle Montage-Gleitmittel (,,Rubber Assembly Lubricants") wie P-80.

Mineralöl- oder petroleumhaltige Fette/Öle sollte man nicht verwenden. Diese können Gummi angreifen, aufquellen lassen oder langfristig zu Versprödung führen.

Den Gummi vorher erwärmen, damit er flexibler wird, macht die Arbeit  auch noch etwas bequemer.

Grüße
Willi

#3
Na, vergnügungssteuerpflichtig für den Fahrer war das sicher nicht.

Interessant, dass die Scheibe trotzdem aus der Gummidichtung rausgesprungen ist.
Mein Vater hatte mit seinem 502L BJ 1959 im April 1972 nach Aquaplaning in einer S-Kurve unfreiwillig mit einem nagelneuen Mittelspannungstrafohäuschen aus Fertigbeton Bekanntschaft gemacht, das erst 14 Tage vorher auf einer freien Wiese aufgestellt wurde (der Teufel ist ein Eichkätzchen).
Frontal auf die spitze Ecke. Dem Trafohäuschen hat es nicht viel gemacht, ein paar kleinere Abplatzungen an der besagten Ecke, die man dort heute nach 53 Jahren noch sehen kann. Sogar die Baugrube des Fundaments war noch offen, wo der Barockengel dann hineinsank. 

Das Auto? Totalschaden. Sicherheitsgurt? Keiner.

Mein Vater stemmte sich beim Unfall so in das Lenkrad, dass bei den beiden Händen der Gußring innerhalb des Bakelits herausbrach. Er flog mit seinem Kopf trotzdem gegen die Windschutzscheibe. Im Verbundglas (damals schon!) war ein Abdruck mit feinen Rissen in Form einer Spinnwebe zu sehen. Interessanterweise war die Scheibe aber dringeblieben. Die A-Säule blieb also stabil - im Gegensatz zu dem Foto hier. Vorne war damals alles platt - Knautschzone.

Habe mir ein paar Tage später mit meiner Mutter das Auto auf dem Schrottplatz angesehen, hatte aber leider noch keinen eigenen Fotoapparat. Vor ein paar Jahren habe ich beim Durchsehen alter Unterlagen sogar noch die Rechnung vom Abschleppdienst gefunden.

Ich war damals 7 1/2 Jahre alt, aber mein Vater war gottseidank allein im Auto. Die Agfa-Pocket mit dem roten Sensorpunkt bekam ich erst zum 9. Geburtstag von meinem Taufpaten im Augúst 1973. Die habe ich heute noch... Die einlegbaren Filmkassetten gibt es aber glaube ich nicht mehr zu kaufen.

Ansonsten: 5 Rippen ab, Lunge gequetscht, Leber von einer gebrochenen Rippe angeritzt. Er konnte noch selbst aussteigen und in ein benachbartes Café laufen, um dort ein Taxi zu rufen. Erst mal nach Hause...
Danach Hausbesuch vom Hausarzt, der holte den Rettungswagen. Vorher musste man natürlich erst im Besein des Arztes noch eine rauchen (natürlich Rothändle, der Doktor hat's erlaubt!), so dass beim Husten das Blut aus der Lunge kam. So war das damals. 3 Wochen Krankenhaus, er musste ein Jahr im Sitzen schlafen wegen den Rippen. Damals, nicht mal 30 Jahre nach dem Krieg, sprach man übrigens noch nicht von einer Schwerverletzung.

Meinen Vater und den 502 sieht man übrigens auf meinem Profilfoto. Ein paar Monate vor dem Unfall. Das Ganze passierte im schönen Oberammergau in den Alpen, wo wir damals wohnten. Daher auch der viele Schnee auf dem Foto.

Temporae mutantur!


#4
Hallo Thomas,

es handelt sich bei der Motornummer 31182 meiner bescheidenen Einschätzung nach eher um einen früheren 3,2Liter- Motor aus Ende 1956 / Anfang 1957.

Ich würde versuchen eine freundliche Email an info.konzernarchiv@bmwgroup.com zu schreiben und um eine Auskunft zur Einordnung der Motornummer verbunden mit der Leistungsangabe bitten. Am besten, du schickst ein Foto vom Motor und der Motornummer mit, beschreibst wo und warum du ihn gekauft hast (am besten Rechnung / Quittung) und ein Foto vom Mitgliedsausweis unseres V8-Clubs. 

Bei der Gelegenheit kannst du auch gleich nach deiner Fahrgestellnummer 72830 und der ursprünglichen Motornummer 22161 fragen. Alles am besten immer mit irgendeinem Besitznachweis / Foto...

Laut deinem ersten, untersten Beitrag wolltest du ja sowieso mal im BMW-Archiv nachfragen?

Würde mich sehr interessieren, was rauskommt.

Viel Erfolg!
Willi
#5
Hallo Vervielv8,

interessehalber: Hast du die Torsionsstäbe von der Drehstabfederung rausgemacht?

Zitat von: Vervielv8 am 10. Dezember 2024, 22:26:46Komisches Gefühl. Schaukelt ganz schön.
Hast du noch die original-Teleskopstoßdämpfer drin? Da ist Hydrauliköl drin. Hast du die auch überholt?
Vielleicht liegt es daran?
(Die Drehstäbe haben aber nichts mit dem Schaukeln zu tun)

Liebe Grüße
Willi
#6
Hallo Thomas,

vermutlich hast du die Scheibe schon drin. Die "Zierleiste" (Einschubkeder) hat nicht nur einen optischen Zweck, sondern dient auch dem Einbau. Die Dichtung lässt sich ohne Zierleiste nach außen wölben, sodass man die Scheibe einsetzen kann. Danach kommt der Einschubkeder rein, dann kann sich die Dichtung nicht mehr wölben und die Scheibe nicht mehr rausfliegen, z.B. bei einer Vollbremsung oder einem Aufprall (Gott bewahre!)

Liebe Grüße
Willi
#7
Hallo zusammen,

interessehalber habe ich mal über KI (ChatGPT) nach Möglichkeiten gefragt, unsere Barockengel auf LED-Scheinwerfer umzurüsten. Ziel war, Scheinwerfer mit möglichst gleicher Optik zu finden. Daher habe ich auf Tagfahrlicht (DLR) verzichtet, weil dies in den auf dem Markt angebotenen LED-Scheinwerfern deutlich sichtbar wäre. Zum Thema Tagfahrlicht gab es vor ein paar Jahren auch mal einen Artikel im Clubjournal.

Vorab: Nur der Ersatz der Bilux-R2 Leuchtmittel durch LED-Leuchtmittel ist rechtlich nicht möglich.

Chat GPT schreibt:
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

Ist der Ersatz der Bilux R2 (P45t) durch LED-Leuchtmittel im BMW 502 möglich?

1. Technisch
🔧 Ja, mit Einschränkungen.
Es existieren mittlerweile einige LED-Retrofit-Leuchtmittel mit P45t-Sockel, die mechanisch in Bilux-R2-Scheinwerfer passen. Diese ersetzen 1:1 die Glühwendel der Bilux-Lampe – z. B.:

Philips Ultinon Pro6000 LED P45t (nicht freigegeben)

Osram Night Breaker LED R2 / Bilux (nur für wenige Fahrzeuge zugelassen)

Aber:

Der BMW 502 besitzt keine moderne Streuscheibe und keine exakt geregelte Reflektorgeometrie für LED-Lichtquellen.

Bei LED-Leuchtmitteln muss der Lichtpunkt (Filament-Ersatz) millimetergenau mit dem Fokus des Reflektors übereinstimmen. Das klappt in Oldtimer-Reflektoren oft nicht zuverlässig → Gefahr: Blendung / kein definiertes Lichtbild.

2. Rechtlich
❌ Nein, für den 502 nicht erlaubt.
Die Zulassung von LED-Retrofit-Leuchtmitteln (nach §22a StVZO) ist in Deutschland an eine fahrzeugspezifische Genehmigung (Allgemeine Bauartgenehmigung – ABG) gebunden.
Diese ist bei Bilux/P45t-Fassungen in klassischen Fahrzeugen nahezu ausgeschlossen, da es keine ABG für den BMW 502 gibt

Die Reflektorgeometrie nicht auf LED ausgelegt ist

Ohne ABG = keine Betriebserlaubnis → Erlöschen gemäß §19(2) StVZO

🔄 Fazit

Technisch einsetzbar:   Teilweise – mit Passproblemen und Streubildrisiken
Zugelassen / legal:   ❌ Nein – keine ABG für den BMW 502 mit R2/P45t

Alternative:   ✅ Nur mit vollständigem Scheinwerfertausch (z. B. Holley RetroBright mit ECE) und ggf. §21-Abnahme

Empfehlung
Verzichte auf den bloßen Leuchtmitteltausch bei Bilux-R2 und wechsle gleich auf vollständig ECE-zugelassene Komplettscheinwerfer, wie du sie für den 502 bereits ausgesucht hast – sie sind deutlich heller, legal nach §21 eintragbar und sicherer.

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

Dann wollte ich wissen, ob es die unteren, äußeren, im Kotflügel integrierten Scheinwerfer im 502 nur als Nebelscheinwerfer gab oder diese auch als Fernlichtvariante ausgeliefert wurden:

Interessante Antwort Chat GPT hierauf:
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

Gab es die in den Kotflügeln integrierten Leuchten auch als Fernlichtscheinwerfer?


Ja, in seltenen Fällen wurden die im Kotflügel integrierten Zusatzscheinwerfer beim BMW 502 nicht als Nebelscheinwerfer, sondern als zusätzliche Fernscheinwerfer ausgeführt – allerdings war das nicht die Regelausstattung, sondern:

🔧 Sonderausstattung oder nachträgliche Umrüstung auf Fernlicht
📌 Konkrete Fälle:
Einige späte Modelle des BMW 502 V8, v. a. mit 140 PS (3.2 Super) oder Behörden-/Exportausführungen (z. B. für Polizei, Ministerien, Schweiz, USA), hatten eine Ausstattung mit vier Fernlichtquellen:

Zwei Bilux-Hauptscheinwerfer (innen)

Zwei zusätzliche Fernlichtscheinwerfer (außen im Kotflügel)

In diesen Fällen dienten die äußeren Scheinwerfer nicht dem Nebellicht, sondern der Aufhellung der Fernlichtreichweite – z. B. auf Landstraßen ohne Gegenverkehr oder in bergigem Gelände.

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Nun zu den Möglichkeiten der Umrüstung. Ich habe hier interessehalber nach der Version mit in den unteren Kotflügeln integrierten Fernlichtscheinwerfern als Zusatz zu den normalen Bi-Lux-Hauptscheinwerfern gefragt, sodass beim Fernlicht vier Scheinwerfer leuchten. Je nach Verkabelung könnte man die unteren umgerüsteten Leuchten trotzdem auch als Nebelscheinwerfer statt als Fernlicht nutzen.

Hierzu schreibt ChatGPT:
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LED-Umrüstung für BMW 502 V8 (Bj. 1960) mit Holley RetroBright 7″ und 5,75″ LED-Scheinwerfern


✅ Ziel

Zugelassene LED-Umrüstung der Frontscheinwerfer des BMW 502 V8 (Baujahr 1960), unter Beibehaltung des klassischen Looks ohne Tagfahrlicht (DRL). Ziel ist eine deutliche Verbesserung der Lichtausbeute bei möglichst originalgetreuer Optik.

Verwendete Scheinwerfermodelle

● Hauptscheinwerfer (Kombiniert oder getrennt)

Innen (Abblend- + Fernlicht, 7"): Holley RetroBright LFRB135 (Bi-Beam)
Außen bzw. Zusatzscheinwerfer (nur Fernlicht, 5,75"): Holley RetroBright LFRB126

Lichtfarbe: 3.000 K ("Classic White")

Lichtleistung: ca. 2.000 lm (Low), 3.000 lm (High)

Optik: Klassisch rund, Sealed Beam Design, ohne DRL (Tagfahrlicht)

Zulassung: ECE-geprüft

Eintragung: §21 StVZO-Abnahme erforderlich

Bezugsquelle: gooze.com

Preisübersicht (EU, inkl. Versand & MwSt)

Innen (Bi-Beam, 7") LFRB135 ≈239 € pro Stück

Außen (High-Beam, 5,75") LFRB126 ≈ 239 € pro Stück

Gesamt 956 €

Anschluss / Elektrik:

Pin - Funktion - Kabelfarbe (typisch)

Pin 1 - Masse - Braun / Schwarz

Pin 2 - Abblendlicht - Weiß / Gelb

Pin 3 - Fernlicht - Weiß / Blau

LFRB135: nutzt alle drei Pins

LFRB126: nutzt nur Pin 1 + Pin 3

Standard-H4-Stecker verwendbar

Scheinwerfereinstellung:

Fahrzeug auf ebene Fläche stellen, 5–10 m vor eine Wand

Scheinwerferachse auf Wand markieren

Abblendlicht-Hell-Dunkel-Grenze: ca. 1 % Gefälle (z. B. 5 cm bei 5 m)

Fernlicht symmetrisch justieren

Rechtliche Hinweise

ECE-Zulassung vorhanden (auf dem Gehäuse erkennbar)

Einzelabnahme nach §21 StVZO erforderlich, da Oldtimer

Lichtbild, Abstrahlcharakteristik und Optik entsprechen weitgehend dem Original

Empfehlung: Abstimmung mit Prüfstelle (z. B. TÜV, DEKRA) vor Einbau

Fazit

Die Kombination aus LFRB135 (innen, 7") und LFRB126 (außen, 5,75") bietet eine hervorragende Lichtausbeute im authentischen Stil der 50er-/60er-Jahre. Die Nachrüstung ist mit ECE-zugelassenen Komponenten realisierbar. Für den BMW 502 ist eine Einzelabnahme erforderlich.

Gesamtkosten: ca. 956 € inkl. Versand innerhalb der EU

Fernlicht (5,75"): https://www.gooze.com/Retrobright-Led.-Hi-Beam-Only.-5.75-Round/HRB-LFRB146
Bi-Licht (7"): https://www.gooze.com/8346/lfrb135-retrobright/retrobright-led-forward-facing-7-round

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Ich habe noch die Zusatzfrage gestellt, ob unsere vorhandenen Chromringe zu den Scheinwerfern passen und sich die Höhe des Abblendlichts tief genug einstellen lässt, da die Originalscheinwerfer leicht geneigt sind.

Antwort ChatGPT:
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1. Passform in den originalen Chromringen

Die 7″ RetroBright Scheinwerfer (Bi-Beam) haben standardmäßige Abmessungen eines 7″-Sealed-Beam und lassen sich normal in klassische Chromringe einsetzen – vorausgesetzt, die Ringe sind nicht zu eng gefertigt.

Bei Bedarf kann man die Befestigungsklammern nachjustieren oder geringfügig nachformen – das verursacht kein optisches Hindernis.

⚙️ 2. Neigung / Ausrichtung der inneren Scheinwerfer

Beim Serien-502 sind die inneren Scheinwerfer leicht schräg nach innen geneigt – das ist werksseitig so zur Streuung nach rechts oben.

Die Neigung ist optisch ca. 5–7° nach hinten.

Die Holley RetroBright 7″ Bi-Beam-Scheinwerfer haben aber genug Einstellspielraum über die Schraubenpositionen im Reflektorhalter.

Die LED-Scheinwerfer können in mehreren Achsen verstellt werden:

Vertikal über Befestigungsschrauben

Horizontal/Tilt über leicht versetzten Schraubensitz

Wichtig: Ziel ist es, das Abblendlicht gemäß StVZO auf ca. 1 % Gefälle einzustellen, damit es:

rechts oben streut (gegen Verkehrsblendung)

nach links unten kompensiert

➡️ Auch mit der leichten Neigung der Chromringe ist das problemfrei möglich, wenn die LED-Ringe entsprechend justiert werden.

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Alles, was ChatGPT schreibt, ist ohne Garantie.

Sollte sich mal jemand an das Thema ranwagen, wäre ein Erfahrungsbericht klasse.

#8
Zitat von: Peter Koch am 11. Oktober 2024, 15:08:08DAs Teil habe ich inzwischen gefunden. Keiner ne Idee ob man das auch bei eingebauter Hinterachse machen kann?

Hallo Peter,

wo hast du denn die Gummidämpfer für die Achsstützen gefunden?

Musstest du die Hinterachse letztendlich ausbauen?

Danke
Wilhelm
#9
Hallo Yorck,

leider war ich heute nur zweithöchster Bieter für dein Getriebe, wurde 2 Sekunden  vor Ende überboten.

Falls es mit dem Meistbietenden Probleme geben sollte,  weißt du ja, wo du mich findest. Ich steh'bereit!

Liebe Grüße
Wilhelm
#10
Elektrik / Antw:Batterie für BMW 503
02. Oktober 2023, 09:07:59
Hallo Paul,

Fotos mit einer höheren Auslösung ermöglichen das Reinzoomen und damit die Sichtung von Details, die manchmal wichtig sind - auch und gerade an kleinen Bildschirmen wie bei Handys oder Tablets.

Allerdings wird die Auflösung von Handy-Fotos - und damit die Dateigröße - auch immer höher, so dass auch aus praktischen Gründen eine Begrenzung sinnvoll ist. Ich empfehle hier das Programm verkleinerer.exe zum kostenlosen Download, bei dem man auf einen Satz alle Bilder in einem Ordner auf eine eingestellte Größe reduzieren kann. Die ursprünglichen Bilder bleiben erhalten, die verkleinerten automatisch in einem Unterordner abgelegt.

Aber nur 1 MB erscheint mir in der heutigen Zeit bei den hohen Übertragungsraten und Speicherkapazitäten schon ein bisschen aus der Zeit gefallen.
#11
Im V8-Journal, Ausgabe 03/2007 gab es einen Artikel von Wolfgang Niefanger zur Laubersheimer-Zündung (mit Foto). Hier der Link auf den Artikel im Online-Archiv. (nur für Mitglieder, sonst hätte ich den Artikel hochgeladen):
https://www.bmw-v8-club.de/index.php/der-club/repository/func-startdown/87/ 

Zitat:
"Neben dem erheblichen Preisvorteil gegenüber der IGNITOR und dem Vorteil einen einbaufertigen Verteiler zu erlangen, bietet diese Anlage ein besonderes Schmankerl.
Es ist eine Leuchtdiode (LED) eingebaut, die eine Grundeinstellung der Zündung sehr erleichtert."

Hauptsache, dein Barockengel läuft wieder, egal ob mit Ignitor oder Laubersheimer!
#12
Hallo Jürgen,

geht der Motor auch aus, wenn du deinen V8 zuhause im Hof im Leerlauf eine Zeit laufen lässt?

Dann könntest du doch das mit der "Gerd'schen Handschuhfach-Zündkerze" ausprobieren, ohne dass du das Risiko eingehst, unterwegs stehen zu bleiben. Die Zündkerze kann ja dabei sogar eine x-beliebige sein.

Gruß
Willi
#13
Lieber Karlheinrich,

danke für die Anektode.

Genauso ist es: es gibt nichts, was es nichts gibt ("nichts ist unmöööglich").
Bei meinem E30, 325e, ist 1987 mal was von der Halterung des Ausrücklagers der Kupplung abgebrochen und später mit dem Schwungrad der Kurbelwelle kollidiert. Das Schwungrad hat bei der L-Jetronic standardmäßig einen kleinen Zapfen außen eingepresst, der bei jeder Umdrehung an einen feststehenden Magnetsensor ein Signal gibt, wenn er daran vorbeikommt. Auf der Autobahn an einer Bodenwelle flog wohl das abgebrochene Teil der Halterung vom Ausrücklager nach oben und schlug vom vorbeilaufenden Zapfen den äußeren Teil ab. So lange der Motor warm war, sprang er an, kalt nicht mehr, es kam kein Funke mehr. Die BMW-Vertragswerkstatt hat sich damals 2 Tage einen Wolf gesucht, bis sie den Fehler gefunden hatte.

@Jürgen: Hast du evtl. eine elektrische Benzinpumpe nachgerüstet? Nur mal so eine Idee...

Liebe Grüße
Willi
#14
Hallo Thomas,

die Sache scheint mir nicht so einfach. Du hast als Quelle die Technischen Daten auf der Clubseite genannt.

Auf  https://www.bmw-v8-club.de/index.php/fahrzeuge/8-zylinder-baureihe/technische-daten-502 steht was von Fahrgestellnummern, da wäre der Nummernkreis ab 72.001 dem 3,2L Super mit 140 PS zugeordnet, gebaut davon demnach 1158 Stück, also müsste der Nummernkreis für den 3,2L Super schon bis 73.158 gehen.

Weiter steht da aber:
72.948 - 73.863 für den 3200L mit 140 PS, 915 Stück.
und derselbe Nummernkreis 72.948 - 73.863 für den 3200 S mit 160 PS, 834 Stück.

Damit würden sich die Nummernkreise für den 3,2L Super und den 3200L mit dem 3200 S überschneiden, was nicht sein dürfte.

Wenn man aber die angegebenen Stückzahlen ab Fahrgestellnummer 72001 zusammenrechnet, kommt man auf 2907 Stück. Schon von daher müsste der Nummernkreis auch bis mindestens 74907 gehen, geht aber nur bis 73.863.

Aus meiner Sicht sind diese Angaben auf der Clubseite zumindest erklärungsbedürftig. (Zitat gleich am Anfang: "Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit")

Liebe Grüße
Willi
#15
Vielleicht ist es der Kondensator vom Zündverteiler?
Hast du den vor 2 Wochen gleich mitgetauscht?
Es soll aber auch schon Fälle gegeben haben, wo ein Schwimmernadelventil  bei Erwärmung geklemmt hat (Zenith-Vergaser).
Willi